Los geht's!

Schon die Anreise war ein Abenteuer - mit der Luftseilbahn in den Schnee. Die Vorfreude der Kinder und der Mitarbeitenden war schon Wochen davor spürbar. Auch wenn die Fahrt mit der Gondel bei einem Mädchen nach eigener Aussage auf Grund der Höhe zu «Höhleangscht» führte. Im Schnee angekommen wurde natürlich die erste obligatorische Handvoll Schnee gegessen. Das Leuchten in den Augen der Kinder war bei der Ankunft fast so stark wie die Reflektion der Sonnenstrahlen im Schnee.

Unser Zuhause

Das Lagerhaus wurde von den Kindern mit grossem Interesse inspiziert und die Frage wer schläft mit wem, in welchem Zimmer wurde intensiv diskutiert. Nachdem alle einquartiert und das Gepäck verstaut war, gab es ein stärkendes Mittagessen. Anschliessend durften die Kinder sich für verschiedene Ateliers entscheiden. Skifahren, Schlitten oder im Haus spielen standen zur Auswahl.

Entdecken

Die ersten Abfahrten am Seillift wurden in Angriff genommen, diese waren rasant. Das Stemmbogenfahren wurde geübt und schon bald wagten sich die ersten Mutigen an den Tellerlift. Mit jeder Fahrt wurden die Kinder sicherer auf ihren zwei Brettern. Die frische Luft und die Aktivitäten im Schnee führten zu einer wohligen Müdigkeit und grossem Hunger. Um diesen zu stillen wurde herzhaft gekocht.

Hungrige Bäuche und mehr

​​​​Es wurden verschiedene Essenswünsche der Kinder erfüllt, diese reichten von Hamburger über dem Feuer bis zu einem Omelettenplausch. Mit vollen Bäuchen genossen die Kinder die Abende im Haus mit Spielen, malen oder einfach «Seich» machen mit den Erwachsenen. Die Erkundung des Eulenweges im Dunkeln war ein weiteres Erlebnis welches die Kinder genossen haben. Der Abend wurde abgeschlossen mit dem Hören von Geschichten, welche die Kinder langsam auf den Weg ins Traumland brachten.

Die Tage im Wirzweli waren voller lachender Gesichter, leuchtender Augen und genussvoller Momente. Es wurden neue Freundschaften geknüpft, gegenseitig geholfen, getröstet und einfach viel genossen. Die Winterferien sind ein wertvolles Angebot, welches klein und gross näher  zusammenbringt und die Freude am Schnee noch grösser werden lässt.

Simon Merz, Sozialpädagoge HF